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Rettungsgerät

Tragetuch

Das Tragetuch darf bei keinem Sanitätsdienst fehlen. Es ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht einen Patienten sicher und schnell aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Sein geringes Gewicht und seine vielfältige Verwendbarkeit machen es der Trage überlegen. Patienten können damit sowohl sitzend, als auch liegend transportiert werden. Auch in Treppenhäusern zeichnet sich das Tragetuch durch seine Flexibilität aus. Je nach Situation können zwei bis sechs Helfer beim Tragen mit anpacken.

Trage

Die Trage ist nach dem Tragetuch das Mittel der Wahl zur Rettung von Patienten. Der Vorteil der Trage besteht darin, dass mit ihr problemlos längere Strecken zurückgelegt werden können. Der Trage kommt bei Großveranstaltungen eine besondere Bedeutung zu. Mit ihr lassen sich Patienten leicht und ohne großen Aufwand Patienten durch große Menschenmengen transportieren.

In Kombination mit einem Tragebock wird aus der Trage schnell ein Behandlungstisch. Die Trage kann auf diesem verankert werden, so dass der Patient auf einer praktischen Höhe behandelt werden kann.

Stryker-M1

Die Stryker M1 ist eine Fahrtrage die auch im Rettungsdienst eingesetzt wird. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie in erster Linie für den Patiententransport in Fahrzeugen ausgelegt ist. Die Trage lässt sich mit wenig Aufwand vom Fahrgestell abtrennen. Ihre breiten Reifen und ihr stabiles Gerüst ermöglichen einen leichten Umgang auch auf unebenen Wegen.

Eine Stryker M1 ist auf unserem Rettungswagen, die andere auf unserem Krankenwagen verladen.

Spineboard

Das Spineboard ist ein modernes Instrument zur Immobilisation von Patienten nach einem traumatischen Ereignis.

Ist nach einem Unfall, wie zum Beispiel einem Sturz oder einem Verkehrsunfall, eine Schädigung der Wirbelsäule nicht auszuschließen, ist die Immobilisation (Ruhigstellung/Schienung) der Wirbelsäule für den weiteren Verlauf von großer Bedeutung. Das Spineboard ermöglicht in Kombination mit einem Stifneck eine weitgehende Ruhigstellung aller bedeutenden knöchernen Strukturen.

Da gerade bei Traumata die Zeit eine große Rolle spielt, ist es wichtig, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Geübte Helfer sind dazu in der Lage eine vollständige Immobilisation innerhalb von etwa 3 Minuten durchzuführen.

Wir setzen seit Anfang 2010 Spineboards auf unseren Fahrzeugen ein.

Schaufeltrage / Vakuummatratze

Die Kombination aus Schaufeltrage und Vakuummatratze ist die Alternative zum Einsatz des Spineboards.

Eine Schaufeltrage ist eine Trage die aus zwei Hälften besteht. Die Trage wird gewöhnlich so unter dem Patienten zusammengefügt, dass dieser möglichst wenig bewegt wird.
Eine Vakuummatratze ist eine mit Kunststoffkügelchen gefüllte Matratze. Saugt man die Luft aus der Matratze, verhaken sich die vielen kleinen Kügelchen und die Matratze wird hart.

Vorraussetzung für deren Nutzung ist ebenfalls ein traumatisches Ereignis. Mit der Schaufeltrage wird der Patient möglichst schonend auf die Vakuummatratze verbracht. Diese wird anschließend an den Körper des Patienten angeformt, und dann abgesaugt.

Vorbereitung und Ausführung sind minimal aufwändiger als die des Spineboards. Von Nachteil ist auch, dass der Zugang zum Patienten eingeschränkter ist als beim Einsatz eines Spineboards.
Da es aber Verletzungsbilder gibt bei denen der Einsatz des Spineboards kontraindiziert ist, setzen wir auf beide Systeme. So können wir im Ernstfall das am besten geeignete Mittel wählen.